inomerce/The Office

The Office

Datenschutzerklärung

Stand: 26. September 2026

Diese Erklärung gilt für inomerce The Office — die Arbeitsumgebung unter main.inomerce.com und die dazugehörige iPhone-App. Für die Shopify-Anbindung gibt es eine eigene Fassung unter /datenschutz/shopify. Für die übrigen inomerce-Dienste gilt zusätzlich die Erklärung unter www.inomerce.com/datenschutz.

Verantwortlicher

Inomerce UG (haftungsbeschränkt)
An der Tonkuhle 21–25
32657 Lemgo, Deutschland

Vertreten durch den Geschäftsführer Derek Pries.
E-Mail: support@inomerce.com

Was The Office tut

The Office ist eine Arbeitsumgebung, in der KI-Kollegen Aufträge annehmen, recherchieren, Texte und Bilder vorbereiten und — wenn jemand das ausdrücklich einrichtet — fremde Systeme über MCP bedienen. Das kann ein Shop sein, ein Zahlungsanbieter oder ein Postfach.

Welche Werkzeuge ein Kollege benutzen darf, entscheidet die Firma je Person. Was nach draußen wirkt, hält in der Voreinstellung an und wartet auf einen Knopf. Ein Kollege sendet keine Mail, nur weil er sie entworfen hat.

Welche Daten wir verarbeiten

WasWoWie lange
Konto: E-Mail, Name, SitzungSupabase Auth, Region Londonbis zur Löschung des Kontos
Firma, Team, Aufträge, ChatverlaufDatenbankbis zur Löschung des Kontos
Zugangs-Token fremder Dienste (Shopify, Stripe, Postfach, …)verschlüsselt (AES-256-GCM) in einer Tabelle ohne Nutzerzugriffbis die Verbindung gelöscht wird
Push-Token des iPhones, falls Mitteilungen eingeschaltet sindDatenbankbis zur Abmeldung des Geräts
Zeitpunkt, Dauer und Kosten eines Schritts, dazu ein Anfang der Werkzeugantwort (220 Zeichen)Auftragsprotokoll der Firmabis zur Löschung des Kontos

Postfach (Gmail und Outlook)

Ein Postfach wird nur angebunden, wenn jemand in The Office eine Verbindung zum Mail-Dienst anlegt und sich bei Google oder Microsoft anmeldet. Ohne diesen Schritt gibt es keinen Zugriff auf E-Mail.

Angefordert werden Lesen und Entwürfe. Senden ist bei Gmail in der ersten Fassung nicht vorgesehen; bei Outlook nur, wenn die Firma das Werkzeug auf „fragt dich“ oder „darf allein“ stellt. Der Kollege legt eine Antwort als Entwurf ab. Abschicken tut ein Mensch auf der Freigabekarte — oder in Gmail selbst.

Die Zugangs-Token des Postfachs liegen beim Mail-Dienst (mail.inomerce.com), verschlüsselt, nicht im Büro. Das Büro speichert von einer neuen Mail Absender, Betreff und eine Kennung, damit ein Kollege den Auftrag beginnen kann. Den Inhalt holt er bei Bedarf über die Verbindung und schickt den für die Aufgabe nötigen Ausschnitt an das Sprachmodell.

Wir legen keine Kopie des Postfachs an. Es gibt keinen zweiten Posteingang in The Office. Watch- und Subscription-Kennungen (damit eine neue Mail in der Sekunde einen Auftrag auslöst) liegen beim Mail-Dienst und werden gelöscht, wenn die Verbindung weg ist.

Rechte, die Google bzw. Microsoft sehen: bei Gmail gmail.readonly, gmail.compose und gmail.labels; bei Microsoft Mail.Read, Mail.ReadWrite und optional Mail.Send.

Sprechen mit dem Team

In der App kann man mit der Teamleitung und jedem Kollegen sprechen. Dafür nimmt die App über das Mikrofon auf, solange das Gespräch läuft, und schickt den Ton vom Gerät direkt an die Gemini-Schnittstelle von Google (siehe unten). Den Ton speichern wir nicht, auch nicht vorübergehend auf unseren Servern.

Google liefert zum Gespräch eine Mitschrift als Text. Gespeichert werden daraus die Sätze des Kollegen und nur die Sätze, auf die er geantwortet hat – was sonst im Raum gesprochen wird, fällt weg. Dazu kommt, wer mit welchem Kollegen gesprochen hat, wie lange, was es gekostet hat und welche Aufträge dabei entstanden sind. Nach 30 Tagen wird die Mitschrift gelöscht. Lesen kann sie nur, wer das Gespräch geführt hat; sie kann die Mitschrift in der App unter „Frühere Gespräche“ auch sofort löschen. Fotos, die im Gespräch gemacht werden, landen wie die Fotos eines getippten Auftrags in unserer Dateiablage.

Werkzeuge, die ein Kollege im Gespräch benutzt, laufen auf unserem Server mit den Rechten der Person, die spricht. Freigaben, die Geld kosten oder nach draußen wirken, erteilt der Kollege nie selbst: Sagt die Person „gib frei“, bestätigt sie das mit Face ID oder dem Gerätecode. Diese Prüfung findet nur auf dem iPhone statt; wir erfahren lediglich, ob freigegeben wurde. Sagt die Person „merk dir …“, legt der Kollege das im Firmenwissen der Firma ab.

Schaltet die Person im Gespräch die Kamera ein, schickt die App etwa ein Bild pro Sekunde vom Gerät direkt an Google, solange die Kamera an ist – wie den Ton, ohne dass wir es speichern. Fotos, die der Kollege dabei auf Wunsch aufnimmt, landen wie andere Fotos eines Auftrags in unserer Dateiablage. Was der Kollege im Netz nachschlägt, steht als Frage in der Mitschrift.

Die Morgenrunde ist eine Erinnerung, die die App auf dem Gerät stellt; unser Server erfährt davon nichts. Damit Siri und Kurzbefehle die Kollegen beim Namen kennen, merkt sich die App auf dem Gerät deren Namen und Rollen.

Wohin Daten fließen

Damit ein Kollege eine Aufgabe erledigen kann, geht der dafür nötige Ausschnitt — Auftragstext, abgerufene Werkzeugergebnisse, bei einer Mail der gelesene Thread — an ein Sprachmodell. Wir verwenden die Gemini-Schnittstelle von Google (Google Ireland Limited bzw. Google LLC). Die Verarbeitung kann außerhalb der Europäischen Union stattfinden; Grundlage sind die Standardvertragsklauseln der EU-Kommission und die Zertifizierung von Google LLC unter dem EU-US Data Privacy Framework. Google trainiert seine Modelle mit den über die kostenpflichtige Schnittstelle übermittelten Inhalten nicht.

Unsere eigenen Systeme laufen bei

  • Supabase — Datenbank und Dateiablage, Region London (Angemessenheitsbeschluss)
  • Vercel — Anwendung, Region London
  • Hetzner — Auftragsserver, Deutschland

Mit allen dreien bestehen Verträge zur Auftragsverarbeitung nach Art. 28 DSGVO. Google und Microsoft sind für das jeweilige Postfach eigene Verantwortliche; wir sind Verantwortliche für die Verarbeitung in The Office, sobald jemand das Postfach anbindet.

Rechtsgrundlage

Die Verarbeitung erfolgt zur Erfüllung des Vertrags mit der Firma, die The Office nutzt (Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO). Die optionale Postfach-Anbindung ist Teil dieses Vertrags, sobald sie eingerichtet wird. Ohne sie ist The Office nutzbar, nur ohne Posteingang.

Löschen

Wer eine Verbindung entfernt, löscht Token und Watch. Wer das Konto löscht, löscht Firma, Team, Verlauf und Protokoll. Eine neue Mail, die nach der Trennung noch bei Google oder Microsoft liegt, erreichen wir nicht mehr.

Rechte der Betroffenen

Auskunft, Berichtigung, Löschung, Einschränkung der Verarbeitung, Datenübertragbarkeit und Widerspruch nach Art. 15 bis 21 DSGVO. Wenden Sie sich an support@inomerce.com.

Unabhängig davon besteht ein Beschwerderecht bei einer Datenschutz-Aufsichtsbehörde. Für uns zuständig ist die Landesbeauftragte für Datenschutz und Informationsfreiheit Nordrhein-Westfalen, Kavalleriestraße 2–4, 40213 Düsseldorf.

Änderungen

Wir passen diese Erklärung an, wenn sich die Verarbeitung ändert. Maßgeblich ist die jeweils hier veröffentlichte Fassung.