Shopify-App
Datenschutzerklärung
Stand: 28. August 2026
Diese Erklärung gilt für die Shopify-Anbindung von inomerce The Office — also für das, was passiert, wenn ein Händler seinen Shopify-Shop mit dem Büro verbindet. Für die übrige Nutzung von inomerce gilt zusätzlich unsere allgemeine Datenschutzerklärung.
Verantwortlicher
An der Tonkuhle 21–25
32657 Lemgo, Deutschland
Vertreten durch den Geschäftsführer Derek Pries.
E-Mail: support@inomerce.com
Was die App tut
inomerce The Office ist eine Arbeitsumgebung, in der KI-Kollegen Produktbilder erstellen und Marktplatz-Texte schreiben. Die Shopify-Anbindung erlaubt diesen Kollegen zweierlei: im Shop nachzusehen — etwa, wie ein vergleichbares Produkt dort schon beschrieben ist — und Produktentwürfe anzulegen.
Der Händler entscheidet dabei je Kollege, welche Werkzeuge dieser benutzen darf. Ist nichts freigegeben, kommt niemand an den Shop. Jeder einzelne Zugriff erscheint als sichtbarer Schritt im Verlauf.
Welche Rechte die App anfordert
read_products,write_products— Produkte lesen und Entwürfe anlegenread_inventory— Verfügbarkeit prüfen
Kundendaten fordert die App nicht an. Weder read_customers noch read_orders gehören zu den angeforderten Rechten — beide enthielten personenbezogene Daten der Käufer. Die App kann sie technisch nicht lesen.
Die App liest auch keine Umsatz- oder Bestellzahlen. Ein Bericht darüber wäre bei Shopify nur über read_reports zu bekommen, und dieses Recht setzt zusätzlich eine Freigabe für geschützte Kundendaten voraus — die fordern wir nicht an.
Welche Daten wir speichern
| Was | Wo | Wie lange |
|---|---|---|
| Zugangs-Token des Shops | verschlüsselt (AES-256-GCM) in einer Tabelle, die kein Anwendungsnutzer lesen kann | bis zur Deinstallation |
| Shop-Domain | Datenbank | bis zur Deinstallation |
| Namen der Werkzeuge, die der Shop meldet | Datenbank | bis zur Deinstallation |
| Zeitpunkt, Dauer und Kosten eines Zugriffs, dazu die ersten 220 Zeichen der Antwort | Auftragsprotokoll des Kundenkontos | bis zur Löschung des Kontos |
Eine Kopie des Katalogs legen wir nicht an. Produkte und Bestände werden bei einer Anfrage abgerufen, für die Antwort verwendet und danach verworfen.
Eine Ausnahme, die wir ausdrücklich nennen, weil sie sonst übersehen würde: Damit der Händler nachvollziehen kann, was ein Kollege abgefragt hat, wird vom Ergebnis jedes Zugriffs ein Anfang — die ersten 220 Zeichen — im Auftragsprotokoll seines eigenen Kontos festgehalten. Das kann ein Produktname oder ein Preis sein. Kundendaten können darin nicht auftauchen, weil die App keine abrufen kann.
Wohin Daten fließen
Damit ein KI-Kollege eine Frage beantworten kann, wird der abgerufene Ausschnitt an ein Sprachmodell übermittelt. Wir verwenden dafür die Gemini-Schnittstelle von Google (Google Ireland Limited bzw. Google LLC). Die Verarbeitung kann dabei auch außerhalb der Europäischen Union stattfinden; Grundlage sind die Standardvertragsklauseln der EU-Kommission und die Zertifizierung von Google LLC unter dem EU-US Data Privacy Framework. Google trainiert seine Modelle mit den über die kostenpflichtige Schnittstelle übermittelten Inhalten nicht.
Übermittelt wird nur, was für die konkrete Aufgabe nötig ist.
Unsere eigenen Systeme laufen bei
- Supabase — Datenbank und Dateiablage, Region London (Vereinigtes Königreich, Angemessenheitsbeschluss der EU-Kommission)
- Vercel — Anwendung, Region London
- Hetzner — Auftragsserver, Deutschland
Mit allen dreien bestehen Verträge zur Auftragsverarbeitung nach Art. 28 DSGVO.
Rechtsgrundlage
Die Verarbeitung erfolgt zur Erfüllung des Vertrags mit dem Händler (Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO): Er verbindet seinen Shop, damit die Kollegen darin nachsehen und Entwürfe anlegen können. Ohne diese Verarbeitung ist die Anbindung nicht nutzbar.
Was beim Deinstallieren passiert
Meldet Shopify die Deinstallation (app/uninstalled) oder die Löschung eines Shops (shop/redact), löschen wir das Token und den Verbindungseintrag vollständig. Ab diesem Moment hat die App keinen Zugang mehr zum Shop. Der Händler kann eine Verbindung jederzeit auch selbst in der Oberfläche entfernen, mit derselben Wirkung.
Auf customers/data_request und customers/redact antworten wir, dass keine Kundendaten vorliegen — weil keine gespeichert werden und keine gespeichert werden können.
Rechte der Betroffenen
Auskunft, Berichtigung, Löschung, Einschränkung der Verarbeitung, Datenübertragbarkeit und Widerspruch nach Art. 15 bis 21 DSGVO. Wenden Sie sich dafür an support@inomerce.com.
Unabhängig davon besteht ein Beschwerderecht bei einer Datenschutz-Aufsichtsbehörde, insbesondere im Mitgliedstaat des gewöhnlichen Aufenthalts, des Arbeitsplatzes oder des Orts des mutmaßlichen Verstoßes. Für uns zuständig ist die Landesbeauftragte für Datenschutz und Informationsfreiheit Nordrhein-Westfalen, Kavalleriestraße 2–4, 40213 Düsseldorf.
Änderungen
Wir passen diese Erklärung an, wenn sich die Verarbeitung ändert. Maßgeblich ist die jeweils hier veröffentlichte Fassung.